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Vortag |
Veränderung |
Datum/Zeit |
| 35,00 € |
37,14 € |
-2,14 € |
-5,76 % |
27.04/17:35 |
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| ISIN |
WKN |
Jahreshoch |
Jahrestief |
| DE0007461006 |
746100 |
- € |
- € |
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TePla Downgrade auf halten 21.05.2001
Commerzbank
Die Analysten von der Commerzbank stufen die Aktien der am Neuen Markt notierten TePla AG (WKN 746100) von „kaufen“ auf „halten“ zurück. Gleichzeitig senke man das Kursziel von 20 auf 5,50 Euro.
TePla habe einen Umsatzanstieg von 160% auf EUR 5,9 Mio. im ersten Quartal 2001 bekannt gegeben, hauptsächlich aufgrund der Akquisition von MetroLine Industries in den USA, das zum ersten Mal konsolidiert worden sei. Der Bereich Industrial/Medical (+1.761% auf EUR 3,2 Mio.) und der Bereich PCB/Chip Packaging (+234% auf EUR 0,4 Mio.) hätten die höchsten Wachstumsraten gegenüber der Vorjahresperiode gezeigt.
Der Umsatz in Europa falle um ca. 21%, wenngleich es in Deutschland (+86%) und Asien (+37%) zu einem kräftigen Wachstum gekommen sei. Mit der Akquisition von MetroLine Industries erfülle TePla AG sein strategisches Ziel die USA zu seinem wichtigsten Markt zu machen. Der Umsatz in den USA steige um 742% auf EUR 3,3 Mio.
Trotzdem seien die Gewinne von TePla wieder enttäuschend gewesen. Der Betriebsgewinn liege mit EUR –0,7 Mio. unter den Erwartungen, im Vergleich zu EUR –0,03 Mio. im Vorjahresquartal. Der Grund für diese Entwicklung sei der Umzug des Unternehmens nach Feldkirch bei München gewesen, was zu Produktionsbeschränkungen und der außerordentlichen hohen Markterschließung für das neue Produkt Plasma System FPD 40 (ein neues System zur Produktion von Flat Panel Displays der neuen Generation) geführt habe. MetroLine Industries Inc. und TePla Inc. hätten jedoch eine Trendwende erreicht und verzeichnen positive Betriebsergebnisse im ersten Quartal.
Bei der Commerzbank erwarte man nicht, dass TePla das starke Umsatz- und Gewinnwachstum im weiteren Verlauf des Jahres beibehalten könne, was auf den starken Konjunkturabschwung in den USA, Japan und Europa zurückzuführen sei. Es sei wahrscheinlich, dass TePla von den anhaltend schlechten Bedingungen auf dem Halbleitermarkt für vor- und nachgeschaltete Geräte betroffen sein werde.
Neben der Rating- und Kursziel-Senkung, reduziere man bei der Commerzbank auch Umsatz- und EpA-Erwartungen um ca. 10% bzw. 20%. Man rechne nun mit einem Umsatz von EUR 18,6 Mio. (zuvor: EUR 20,7 Mio.) für 2001, EUR 25,2 Mio. (EUR 28,0 Mio.) für 2002 und EUR 34,0 Mio. (EUR 37,8 Mio.) für 2003. Man erwarte nun einen EpA von EUR 0,50 (zuvor: EUR 0,61) für 2001, EUR 0,70 (EUR 0,87) für 2002 und EUR 1,00 (EUR 1,20) für 2003.
Die Wertpapierexperten von der Commerzbank stufen die Empfehlung für TePla von „kaufen“ auf „halten“ zurück und senke das Kursziel von EUR 20 auf EUR 5,5 je Aktie.
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